Spiegeltherapie

Die Spiegeltherapie ist eine neue Therapiemethode und wurde 1966 von Vilayanur S. Ramachandran (Neurologe) beschrieben. Nun hat sich die Therapiemethode durch Studien beweisen können und durch klinische Erfahrungen etabliert.  

Zunächst wird ein Spiegel vor die Körpermitte des Patienten platziert, sodass Bewegungen des gesunden Armes/Beines durch den Blick in den Spiegel, als Bewegungen des betroffenen Armes/Beines wahrgenommen werden. Diese Illusion aktiviert bestimmte Hirnreale, welche zur Verbesserung von Oberflächensensibilität, Verringerung von „Nicht- Beachtung“ und (bei vollständig plegischen Extremitäten) zur Aktivierung motorischer Funktionsansätze beitragen.

Bei welchen Erkrankungen kann die Spiegeltherapie helfen?

  • Schlaganfall
  • Phantomschmerzen bei Amputationen
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • CRPS (Sudeck-Syndrom)
  • chronische Schmerzen im Bereich der Arme/Beine
  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen durch schwere Traumen/Frakturen
  • Nervenverletzungen und fokale Handdystonie
  • Sensibilitätsstörungen
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